Inhaltsbereich

Anschluss

Erster Schritt zum Netzanschluss Ihrer Erzeugungsanlage ist die rechtzeitige Anmeldung bei uns. Die Anmeldung muss alle wesentlichen Angaben zu Ihrem Vorhaben beinhalten, insbesondere die Daten der Erzeugungsanlage selbst. Eine Auflistung dieser Unterlagen finden Sie nachfolgend zu jeder Anlagenkategorie.

Mit dem Antrag zur Einspeisung reichen Sie bitte nachfolgend aufgeführte Unterlagen vollständig ausgefüllt ein. Der Versand kann postalisch (Energieversorgung Halle Netz GmbH, Bornknechtstr. 5, 06108 Halle) oder per E-Mail an anschluesse@netzhalle.de erfolgen. 

Anmeldung einer Photovoltaikanlage (EEG)

Anmeldeunterlagen (PV-Anlagen)

Anmeldung Netzanschluss (Formblatt)

Datenblatt für PV-Anlagen

Übersichtsschaltplan PV-Anlagen Volleinspeisung

Übersichtsschaltplan PV-Anlagen Eigenverbrauch

Datenblatt Speichersystem Niederspannung

Erläuterungen zum Datenblatt Speichersystem Niederspannung

Anmeldung einer KWK-Anlage

Anmeldeunterlagen (KWK-Anlagen)

Anmeldung Netzanschluss (Formblatt)

Datenblatt KWK-Eigenerzeugungsanlage

Übersichtsschaltplan KWK-Anlage

Anmeldung einer steckerfertigen Erzeugungsanlage

Sie möchten uns Ihre steckerfertige Erzeugungsanlage (auch Plug-In-Anlage, Steckdosenmodul, Balkonkraftwerk, Mini-PV-Anlage genannt) melden? Nachfolgend finden Sie dazu weitere Informationen und ein vereinfachtes Anmeldeformular.

Im Niederspannungsnetz der Energieversorgung Halle Netz GmbH können steckerfertige Erzeugungsanlagen unter bestimmten Voraussetzungen, betrieben werden. Diese sind unter anderem:

  • Die maximale Leistung von 600 W wird nicht überschritten und es werden keine weiteren Stromerzeugungsanlagen am Anschluss betrieben.
  • Die Stromerzeugungsanlage wird über eine spezielle Energiesteckdose angeschlossen. Steckdosenlösungen für den Anschluss mittels eines Schuko-Steckers in Schuko-Steckdosen sind nicht zulässig.
  • Die Stromerzeugungsanlage und der Anschluss entsprechen den allgemein anerkannten Regeln der Technik.
  • Der erzeugte Strom wird selbst verbraucht. Für eventuell in das Netz eingespeisten Strom wird keine Vergütung gemäß der Fördergesetze (EEG, KWKG) beansprucht.
  • Die Messung erfolgt über einen Zweirichtungszähler. Ein normaler Einrichtungszähler mit oder ohne Rücklaufsperre ist nicht ausreichend. Sollte ein Zweirichtungszähler bei Ihnen noch nicht installiert sein, bekommen Sie nach dem Einreichen des Anmeldeformulars eine entsprechende Information von uns, damit Ihr Elektroinstallationsunternehmen einen Inbetriebsetzungsantrag zum Wechsel Ihres Stromzählers stellen kann.

Weitere detailliertere Informationen und Anforderungen über steckerfertige Erzeugungsanlagen finden Sie darüber hinaus auf der Internetseite des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.). Haben Sie hierzu noch Fragen, stehen wir Ihnen gern unter (0345) 5 81 - 75 64 zur Verfügung.

Anmeldeunterlagen steckfertige Erzeugungsanlage

Anmeldung einer sonstigen Erzeugungsanlage

Anmeldeunterlagen für Anlagen mit Mittelspannungsanschluss

Anmeldung Netzanschluss (Formblatt)

Datenblatt für eine Eigenerzeugungsanlage

Übersichtsschaltplan Kaskadenschaltung für zwei Erzeugungsanlagen in Überschusseinspeisung

Datenblatt für Netzersatzanlagen

Sofern alle zur Bearbeitung notwendigen Unterlagen und Angaben vorhanden sind, wird durch uns die Anschlussmöglichkeit Ihrer geplanten Anlage unter Berücksichtigung der gegebenen Netzverhältnisse, der Leistung, der Betriebsweise und der zu erwartenden Netzrückwirkungen der Erzeugungsanlage entsprechend dem nachfolgenden Zeitplan geprüft. Das Ergebnis der Prüfung, mit Benennung eines Verknüpfungspunktes und der ggf. notwendigen Kosten zur Realisierung des Anschlusses, wird Ihnen im Rahmen einer Stellungnahme schriftlich mitgeteilt. Die Einspeisezusage hat eine Gültigkeit von 7 Monaten.

Für den Aufbau, Anschluss und den Betrieb der Anlagen sind die jeweils gültigen Richtlinien zwingend zu beachten und umzusetzen. Einige frei einsehbare Richtlinien für den Anschluss von Erzeugungsanlagen an das Niederspannungsnetz bzw. Mittelspannungsnetz finden Sie hier


Hier gelten u. a.:

Nach Fertigstellung der Anlage bzw. nach Realisierung des Netzanschlusses ist durch ein beauftragtes Installationsunternehmen ca. eine Woche vor der geplanten Inbetriebnahme der Erzeugungsanlage ein Inbetriebsetzungsantrag je Zählereinbau/-wechsel bei uns einzureichen (Formblatt) bzw. über unser Online-Portal IWS die Inbetriebsetzung entsprechend zu beantragen. Die Kosten für jede Inbetriebsetzung berechnet die Netzgesellschaft Halle nach aktuell gültigem Preisblatt. Über die Inbetriebsetzung ist durch den Anlagenerrichter ein Inbetriebsetzungsprotokoll anzufertigen.

Wir weisen darauf hin, dass die Einbindung der Stromkundenanlage in das Netz der Energieversorgung Halle Netz GmbH darf ausschließlich durch ein eingetragenes Vertragsinstallationsunternehmen vorgenommen werden darf.

Hinweis: Zum Nachweis der technischen Betriebsbereitschaft der Photovoltaikanlagen ohne Netzanschluss müssen die Photovoltaikmodule vollständig am Bestimmungsort montiert, komplett verkabelt und dauerhaft an die jeweiligen Wechselrichter angeschlossen sein. Der Anlagenerrichter sowie der Anlagenbetreiber muss dies in einem separaten Inbetriebnahmeprotokoll nachweisen und schriftlich mit Unterschrift bestätigen.

Zur Nachweisführung müssen entsprechend Bilder der PV-Module und deren Verkabelung sowie Bilder der Verkabelung bis zu den jeweiligen Wechselrichtern mit dem Datum der Betriebsbereitschaft der installierten Photovoltaikanlage eingereicht werden.